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Satzung PDF Print

Satzung

des

Deutsch-Nigerianischen Kulturvereins

 

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

Der Verein führt den Namen „Deutsch-Nigerianischer Kulturverein“ mit dem Zusatz „e.V.“ nach der Eintragung in das Vereinsregister.

 

Er hat seinen Sitz in Witten.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Zweck des Vereins

 

Ziel und Zweck des Vereins ist die Förderung kultureller, sozialer, freundschaftlicher und sportlicher Beziehungen zwischen den Menschen in Nigeria und Deutschland.

 

Der Verein strebt die Förderung auf allen Gebieten der Kultur und Völkerverständigung an. Der Satzungszweck wird insbesondere durch Veranstaltungen, Publikationen und die Schaffung persönlicher Begegnungsmöglichkeiten verwirklicht.

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, nicht jedoch politische oder kommerzielle Zwecke.

 

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele. Alle eingehenden Gelder und Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendung aus Vereinsmitteln.

 

Er darf keine Person durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Zulässig ist allerdings, Aufwandsentschädigungen an einzelne Mitglieder nach Abstimmung im Vorstand zu leisten.

 

§ 3

Mitgliedschaft

 

Mitglied können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die sich dem Vereinszweck zur Verfügung stellen.

 

Die Mitgliedschaft kommt nach einem schriftlichen Aufnahmeantrag zustande, dem der Vorstand mehrheitlich zugestimmt hat. Wird die Mitgliedschaft abgelehnt, kann die Mitgliederversammlung zur endgültigen Entscheidung angerufen werden.

 

 

Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Kündigung an den Vorstand. Die Kündigung kann nur mit einer Vier-Wochen-Frist zum Jahresende erfolgen. Die Mitgliedschaft erlischt ferner durch Auflösung des Vereins.

Der Vorstand kann mit der Mehrheit aller Stimmen den Ausschluss eines Mitgliedes beschließen, wenn das Mitglied

·         Ansehen oder Interessen des Vereins schädigt oder seinem Interesse zuwider handelt;

·         die Beitragspflicht trotz zweimaliger Mahnung mit Ausschlußandrohung verletzt wird;

·         ein anderer wichtiger Grund vorliegt

 

Die Mitgliedschaft endet in diesen Fällen mit Beschluss des Vorstandes

 

Gegen den Vorstandbeschluss kann das Mitglied binnen vier Wochen nach Bekanntgabe des Beschlusses schriftlich unter Angabe von Gründen eine Entscheidung der Mitgliederversammlung beantragen.

 

In diesem Fall ruht die Mitgliedschaft bis zu einer Entscheidung der Mitgliederversammlung.

 

§ 4

Ehrenmitgliedschaft

 

Die Ehrenmitgliedschaft kann vom Vorstand einem Bürger, der sich um die deutsch-nigerianische Beziehung oder den Verein besonders verdient gemacht hat, vorgeschlagen werden. Die Mitgliederversammlung beschließt über den Vorschlag nach Zustimmung des Begünstigten.

 

Nach Ernennung infolge des Beschlusses der Mitgliederversammlung wird der Begünstigte in die Liste der Ehrenmitglieder aufgenommen. Die Ehrenmitgliedschaft ist bei vollen Mitgliedschaftsrechten beitragsfrei.

 

§ 5

Beitragsleistung

 

Bei natürlichen Personen beträgt der Mitgliedsbeitrag für eine Einzelperson 30,00 € pro Kalenderjahr. Familien zahlen einen Familienmitgliedsbeitrag von 40,00 € pro Kalenderjahr. Familien in diesem Sinne sind Ehepartner bzw. zwei in eheähnlicher Gemeinschaft lebende Personen und deren Kinder unter 18 Jahren. Der Beitrag wird vierteljährlich per Lastschriftverfahren oder direkt von dem/der Kassiere/in eingefordert.

 

Die weitere Festsetzung des Mitgliedsbeitrages erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

 

In Härtefällen kann der Vorstand Personen von der Beitragspflicht befreien.

 

 

 

 

 

 

 

 

§ 6

Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind der geschäftsführende Vorstand und die Mitgliederversammlung.

Der Verein wird durch den geschäftsführenden Vorstand vertreten.

Dieser wiederum kann den Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich Vollmacht zur Alleinvertretung erteilen.

 

§ 7

Die Mitgliederversammlung

 

In jedem ersten Halbjahr eines Kalenderjahres muss eine Mitgliederversammlung als Hauptversammlung durchgeführt werden.

 

Der Vorstand lädt hierzu unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mit einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen ein. Anträge zur Tagesordnung sind dem Vorsitzenden schriftlich mit kurzer Erläuterung des Themas sechs Tage vor der Veranstaltung zu übergeben.

 

Dieser hat die anderen Vorstandsmitglieder unverzüglich in Kenntnis zu bringen.

 

Der Mitgliederversammlung obliegen neben den an anderer Stelle in der Satzung benannten Aufgaben folgende Maßnahmen:

 

A.      Entgegennahme des Jahresberichtes, der Berichte der Kassierer, der Kassenprüfer und Geschäftsführer

B.      Entlastung des Vorstandes, der Kassierer und Kassenprüfer

C.      Wahl des Vorstandes und zweier Kassenprüfer

D.      Wahl der Mitglieder eines erweiterten Vorstandes

E.      Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen

F.      Beratung und Beschlussfassung über ordnungsgemäß gestellte Anträge

G.     Beschlussfassung über Änderungen der Satzung

 

In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme. Vertretung bei der Stimmausübung natürlicher Personen ist nicht zulässig.

 

Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Im Fall der Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Er kann in diesem Fall in dieser Sitzung einmal wiederholt werden.

 

Beschlüsse über Änderungen der Satzung einschließlich der Vereinsauflösung bedürfen einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder.

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann auf schriftlichen Antrag von einem Drittel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks oder von dem Vorstand unter Einhaltung der Form- und Fristvorschriften einer Hauptversammlung einberufen werden.

 

 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen und vom ersten Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Der Schriftführer verwahrt die Protokolle in geordneter Reihenfolge. Die Protokolle sind den Mitgliedern in geeigneter Form, z.B. durch Aushang bekanntzugeben. Beschlüsse die den Mitgliedern neue Pflichten auferlegen oder die Satzung ändern, sind den Mitgliedern mit einfachem Brief mitzuteilen. Die Zustellung gilt durch Übersendung an die letzte bekannte Anschrift als bewirkt. Gleiches gilt auch für die Zustellung der Ausschließung und von Mahnschreiben.

 

§ 8

Der Vorstand

 

Der Vorstand besteht aus folgenden Personen:

 

A.      dem/der Vorsitzende

B.      dem/der stellvertretende Vorsitzende

C.      dem/der Schriftführer/in

D.      dem/der stellvertretenden Schriftführer/in

E.      dem/der Kassierer/in

F.      dem/der stellvertretenden Kassierer/in

 

Vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende oder sein Stellvertreter gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied.

 

Der Kassierer und der Vorsitzende sind bis zu einem Betrag von 255,65 €  eigenverantwortlich vertretungsbefugt. Über diesen finanziellen Rahmen hinaus entscheidet der Vorstand

 

Die Amtszeit des Vorstandes beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Eine Abwahl des Vorstandes kann nur in seiner Gesamtheit mit einer Mehrheit von 2/3 der Stimmen und nur aus wichtigem Grund erfolgen. Nach der Abwahl hat sofort eine Neuwahl zu erfolgen.

 

Mindestens ein Vorstandsmitglied soll nigerianischer Nationalität oder Abstammung sein.

 

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder auf einer ordentlich einberufenen Sitzung anwesend sind. Eine Sitzung gilt als ordentlich einberufen, wenn der Vorsitzende oder der Stellvertreter oder zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam alle Vorstandsmitglieder schriftlich unter Benennung der Tagesordnung oder in Dringlichkeitsfällen mündlich eingeladen hat bzw. haben. Beschlüsse sind zu protokollieren und den abwesenden Vorstandsmitgliedern unverzüglich schriftlich bekanntzugeben. Beschlüsse können auf Zustimmung der Vorstandsmitglieder auch fernmündlich oder in anderen Kommunikationsformen gefasst werden.

 

Vorstandssitzungen leitet der Vorsitzende oder der Stellvertreter.

 

Beschlüsse bedürfen der Mehrheit der teilnehmenden Vorstandsmitglieder

 

Der Vorstand kann sich eine Arbeitsordnung geben, in der Regelungen über Beschlüsse und Sitzungen generell mit Wirkung für den jeweils amtierenden Vorstand getroffen werden können.

 

Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, kann der Vorstand einstimmig ein Vereinsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung mit der kommissarischen Wahrnehmung seiner Geschäfte beauftragen. Dies gilt nicht bei dem Ausscheiden des Vorsitzenden.  In diesem Fall ist eine Neuwahl mit Wirkung für die verbleibende Amtszeit unverzüglich durchzuführen.

 

Der Vorstand informiert die Mitglieder außerhalb der Hauptversammlung mindestens einmal jährlich über das Vereinsleben und bedeutende Beschlüsse durch Rundschreiben.

 

§ 8 a

Kulturausschuss

 

Ein Kulturausschuss besteht aus 5 Mitgliedern und sollte für 2 Jahre gewählt werden. Aufgabe: Organisation und Durchführung von Festen in Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Der Kulturausschuss gehört dem Vorstand nicht an.

 

§ 9

Der erweiterte Vorstand

 

Die Mitgliederversammlung kann geeignete Personen, die aus ihren Reihen oder vom Vorstand vorgeschlagen werden, in den erweiterten Vorstand berufen. Der erweiterte Vorstand umfasst maximal sechs Personen. Er berät den geschäftsführenden Vorstand in allen Belangen des Vereinslebens und kann in dieser Funktion zu dessen Sitzung eingeladen werden. Der erweiterte Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben und einen Vorsitzenden als Sprecher wählen.

 

§ 10

Wahlen

 

Die Wahlen bei der Mitgliederversammlung können durch Handzeichen erfolgen. Bei mehreren Wahlvorschlägen ist durch Stimmzettel abzustimmen. Bei Stimmgleichstand ist eine Stichwahl vorzunehmen. Bei Verhinderung kann ein Mitglied sein Stimmrecht wahrnehmen mit einer schriftlichen Vollmacht an ein Vorstandmitglied. Die Wahl des Gesamtvorstandes ist in einem Wahlvorgang zulässig.

 

§ 11

Kassenprüfung

 

Von der Mitgliederversammlung werden zwei Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie dürfen dem Vorstand nicht angehören.

Im Übrigen gelten die formalen Regelungen wie für die Wahl des Vorstandes.

Die Kassenprüfer haben das Recht und die Pflicht, die Kassengeschäfte des Vereins zu überwachen und mindestens eine jährliche Kassenprüfung vorzunehmen.

 

Das Ergebnis ihrer Arbeit ist der Mitgliederversammlung mündlich und schriftlich als Protokollanhang mitzuteilen.

 

 

  

 

§ 12

Haftung

 

Der Verein haftet ausschließlich mit seinem Vereinsvermögen. Vorstandmitglieder sind mit Ausnahme der Fälle vorsätzlichen und grob fahrlässigen Verhaltens von jeder Haftung freizustellen.

Der Verein hat insofern eine geeignete Haftpflichtversicherung abzuschließen.

 

§ 13

Auflösung des Vereins

 

Hat der Verein die Auflösung auf einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen, wird diese von dem letzten Vorstand durchgeführt, der hierzu im Amt bleibt.

 

Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen an das Internationale Rote Kreuz mit der Zweckbestimmung, hiervon ausschließlich humanitäre Aufgaben in Nigeria zu finanzieren.

 

§ 14

Wirksamkeit der Satzung

 

Diese Satzung tritt mit der Unterzeichnung durch alle Gründungsmitglieder in der Gründungsversammlung zu Witten

 

am

in Kraft

 

 

 

Witten, den 27. August  1995

 

 

Die Gründungsmitglieder